BEHIND THE BOOK | DIE INTERVIEWS

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"Wir sind nicht selbstständig geworden, weil wir uns mehr Geld und weniger Arbeit gewünscht haben, sondern weil wir genau das machen wollten, worauf wir Bock haben. Und jeden Tag, an dem wir hier reingehen, haben wir Bock auf das alles hier! "

- OUR FOOD STORIES -

 

Credit: Frida Edlund

Für mich war von Anfang an klar, dass „Einfach Machen“ von den Erfahrungen anderer Gründerinnen lebt. Mir war es dabei wichtig, nicht nur die großen, bekannten Namen zu zeigen, sondern auch die Einzelunternehmerinnen, die wie ich ohne großes Team, dafür mit großer Leidenschaft ihren Traum leben.

Ich wollte mit Frauen sprechen, die das kleine Café um die Ecke führen, mit den Frauen hinter einem der besten Blogs in Deutschland und mit der spannenden Fotografin, der man so lange schon auf Instagram folgt. Ich wollte hinter die großen Namen schauen - denn macht es nicht unheimlich Mut, wenn bei anderen auch mal was schief geht und sie trotzdem weitergemacht haben?

Die Auswahl war also klar: Eine bunte Mischung, über ganz Deutschland verteilt und mir war von Anfang an wichtig: ich möchte mit jeder einzelnen persönlich sprechen, mir ihre Geschichte anhören, um diese genau so auch im Buch zu erzählen.

 

Zur Selbstständigkeit gehört eine so große Portion Tapferkeit, dass wir ohne weiteres auch mit Haien kuscheln, Vogelspinnen Socken anziehen oder aus Flugzeugen springen könnten.
— Sarah Neuendorf

Als erstes habe ich mit Jennifer von Foreverly gesprochen. Sie kannte ich aus der TV Show „Die Höhle der Löwen“ und war sehr gespannt, wie sie heute über ihren Auftritt denkt und was sich seitdem bei ihr getan hat. Einige Frauen wie z.B. Franziska von Hardenberg und die Mädels von Our Food Stories wollte ich schon lange einmal persönlich kennenlernen. Einige, wie Jules Villbrandt und Dorina Hartmann von mara mea kenne ich schon lange, sie sind mit den Jahren Freundinnen geworden. Anna Alex war früher einmal meine Chefin und sicherlich eine besondere Inspiration, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen.

Auf viele der Macherinnen bin ich über Recherche gestoßen, einige wurden mir aber auch bewusst ans Herz gelegt, wie Shanti, Markenrechtsanwältin aus München, mit der ich ein sehr bewegendes Gespräch geführt habe – einen herzlichen Dank an Edith Löhle an dieser Stelle, die uns einander vorgestellt hat.

Jedes einzelne Interview ging mindestens 1,5 Stunden und wir hätten fast immer noch länger sprechen können. Davon hat es natürlich nur ein Teil ins Buch geschafft, aber die Zeit, die sich diese Powerfrauen für mich genommen haben, war für mich Gold wert.

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